Die besten Autofinanzierungen im Vergleich!

Checkliste Autokauf: Bevor finanziert wird!

Verkaufsgespraech zum AutokaufEin Autokauf muss wohl überlegt sein, denn nicht immer ist das eigene Fahrzeug auch sinnvoll. In manchen Fällen kann das eigene Fahrzeug zu einer Kostenfalle werden, falls der falsche PKW gewählt wurde oder die Versicherungen hier nicht einberechnet worden sind. Im Nachhinein ärgern sich die Käufer dann über viel zu hohe Unterhaltskosten. Wenn dann noch das Fahrzeug in die Reparatur muss, können oft mehrere tausend Euro auf eine Person zukommen. Damit solche Fehler vermieden werden, sollten die folgenden Punkte der Checkliste zum Autokauf beachtet werden!

Für wen ist ein eigenes Auto wichtig?

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass jede volljährige Person für ein eigenes Auto geschaffen ist. Ein Auto schafft sich aber in der Regel nur eine Person an, die es auch wirklich benötigt. Wer das Fahrzeug aber zum eigenen Vergnügen oder als Accessoire kaufen möchte, der hat ohnehin so viel Geld, dass sich solch ein Luxus geleistet werden kann.

Merken: Wer entlegen wohnt oder zu so ungünstigen Schichten zur Arbeit gelangen muss, sodass normale öffentliche Verkehrsmittel nicht wahrgenommen werden können, für den lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Autos.x

Diese Regel greift aber nicht in jedem Fall. Ein eigenes Auto ist –wie bereits erwähnt – sehr teuer. Es ist nicht nur in der Anschaffung kostenintensiv, sondern muss auch mit weiteren Unterhaltskosten geplant werden. Die Rede ist hier von der Versicherung, der KFZ-Steuer und den laufenden Spritkosten. Wer nur gelegentlich zum Auto greifen muss, der kann zum beliebten Car-Sharing-Angebot greifen. Hierbei handelt es sich um eine Option, bei der sich mehrere Personen ein Auto teilen, also die Kosten auch durch alle Personen aufgeteilt werden. In den Großstädten gibt es zudem immer mehr solcher Sharing-Punkte, bei denen sich Kleinwagen mit dem Smartphone ausgeliehen werden können. Hier wird eine Pauschale berechnet – Tank wird dann selbst aufgefüllt.

Kommt man nun doch – meist als Familie, Selbständiger oder Außendienstler – zu dem Schluss, ein Auto selbst halten zu wollen, ergeben sich wiederum weitere Optionen.

Gebrauchtwagen sind finanziell riskant

Vertrag für AutokaufEin Gebrauchtwagen ist generell immer günstiger, als wenn ein neuer Wagen gekauft werden würde, allerdings können hier auch eher versteckte Mängel entstehen, die beim Kauf nicht aufgetreten sind. Zwar müssen Autohäuser in diesem Fall dafür haften. Bei einem privaten Kauf kann solch ein nachträglich entstandener Fehler zu Komplikationen führen. Es wird gerade dann heikel, wenn bewiesen werden muss, dass der Fehler zum Zeitpunkt des Kaufes bereits vorhanden war. Ein Gebrauchtwagen bei einem unseriösen Privathändler ist generell nicht zu empfehlen, da hier nicht die tatsächlichen Dimensionen der Schäden einzusehen sind. Sollte der Privatkäufer allerdings seriös sein, Verträge aufsetzen, Probefahrten und Untersuchungen anbieten, kann solch ein Kauf ebenfalls zu einem guten Schnäppchen führen. Gerade beim ordentlichen Führen des Scheckheftes kann gut eingesehen werden, ob Keilriemen, Batterien und andere wichtige Ersatzteile immer rechtzeitig ausgetauscht wurden.

Wer allerdings ganz sicher gehen möchte, der sollte sich immer auf ein Autohaus verlassen. Das Autohaus bietet zertifizierte Gebrauchtwagen an, die vor dem Verkauf gründlich geprüft werden. Wer dann noch zu einem Montagsfahrzeug greift, der kann sich alle Mängel auf Kosten des Autohauses beseitigen lassen.

Kauf beim privaten Händler

Wer einen privaten Verkäufer aufsucht, sollte sich sicher sein, dass dieser auch mit offenen Karten spielt. Lassen Sie sich Probefahrten anbieten und nehmen Sie einen Experten mit, der das Fahrzeug vor Ort auf Mängel überprüfen kann. Gerade Ersatzteile verschleißen schnell, was später zu Mehrkosten für den Käufer führen kann.

Kauf beim Autohaus

In diesem Fall kaufen Sie ein Auto von einem zertifizierten Händler. Sie können sicher sein, dass das Fahrzeug im Vorfeld untersucht wurde und Schäden beseitigt wurden. Handelt es sich dennoch um einen Unfallwagen, sollte das Autohaus genaue Angaben machen, um was für einen Unfall es sich gehandelt hat. Nur so entgehen Sie späteren Folgekosten.

Grundsätzlich ist der Kauf eines gebrauchten Fahrzeuges für all die Personen sinnvoll, die bares Geld sparen möchten. Beim Gebrauchtwagenkauf muss aber auch immer bedacht werden, dass hier ein gewisses Risiko besteht. Wer allerdings im Vorfeld alle Dinge prüft, eine Probefahrt absolviert und einen Experten mitnimmt, kann der Kostenfalle entgehen!

Der Neuwagen als Option

Fahrzeug mit Geld Wer etwas mehr Geld auf den Tisch legen kann und möchte und gleichzeitig ein intaktes Fahrzeug ohne große Verschleißerscheinungen sucht, der greift zu einem Neuwagen. Dieser kann auch als Vorführwagen oder Jahreswagen gekauft werden. Ein Vorführwagen ist meist etwas günstiger, vor allem wenn es sich hierbei um eine Tageszulassung handelt. In diesem Fall wären Sie aber nicht der erste Besitzer des Fahrzeuges, sondern das eingetragene Autohaus. Zudem können Sie bei einem Vorführwagen keine persönlichen Entscheidungen mehr im Bezug auf die Ausstattung treffen. Bei einem Neuwagen ist das ein anderer Fall. Hier stehen nicht mehr nur Benzin- und Dieselfahrzeuge zur Auswahl, sondern auch Solar-, Hybrid-, Wasserstoff- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Welches Auto ist das Beste? Wie bei allen Wirtschaftsgütern lässt sich diese Frage nur individuell, nur im Zusammenhang mit der persönlichen Situation eines möglichen Autokäufers beantworten. Wenn nun tatsächlich ein eigenes Auto erforderlich ist, sollten Sie sich folgende Fragen stellen.

  • Welches Auto wird aktuell von unabhängigen Verbraucherorganen empfohlen?
  • Welche Art von Strecken wird gefahren?
  • Wieviele Fahrer werden das Auto nutzen?
  • Wie wird das Auto genutzt?

Stellen Sie sich diese Fragen vor dem Kauf, damit bei einem Verkaufsgespräch keine Situationen entstehen, bei denen Sie sich unsicher sind. Lassen Sie sich grundsätzlich zu keinen Investitionen überreden, ohne eine Nacht darüber geschlafen zu haben. Erst wenn Sie in Ruhe und ohne Einwirkungen über Entscheidungen nachdenken, können richtige getroffen werden!

Eine kurze Erklärung zur KFZ-Versicherung

Was kostet ein Auto? Der Kreditrechner hilft!

Haben Sie sich dann für ein Fahrzeug entschieden, stellt sich im Anschluss die Frage der Bezahlung. Entweder Sie kaufen den Wagen bar oder der Wagen wird finanziert. Beide Möglichkeiten bieten Ihre Vor- und Nachteile. Bei einer Finanzierung sind häufig weitere Optionen möglich, die bei einem baren Kauf nicht gegeben wären.

Bezahlen in bar

Meist lassen sich an dieser Stelle wesentlich günstigere Verkaufspreise für den Wagen ermitteln. Die Autoverkäufer sehen es meist lieber, wenn der Preis vollständig bezahlt wird, als wenn eine Finanzierung angefragt werden muss. Leider haben Sie bei einem baren Kauf meist nicht die Möglichkeit, zusätzliche Versicherungen oder weitere Wartungs-Flatrates zu beantragen.

Die Finanzierung

Bei einer Finanzierung liegt der tatsächliche Verkaufspreis meist über dem Preis eines bar bezahlten Fahrzeuges. Im Gegenzug können Sie das Fahrzeug aber in Raten bezahlen und zudem anstehende Versicherungen und Wartungskosten monatlich mit abrechnen. Somit sind sie vollständig abgedeckt!

Wurden die Angebote mittels eines Kreditrechners im Internet angeschaut und mit den normalen Preisen der Fahrzeuge verglichen, sollten Kunden sich auch genau informieren, welche Zusatzkosten entstehen können. Die Rede ist hier von der KFZ-Steuer, der Vollkasko- und Haftpflichtversicherung, sowie die Energiekosten der Fahrzeuge. In diesem Fall ist von den laufenden Spritkosten die Rede. Sind diese Kosten ermittelt, kann die Bank oder das Autohaus kontaktiert werden.

Tipp: Ein Fahrzeug kann immer von zwei Personen finanziert und genutzt werden. Somit sind die laufenden Kosten geringer und der Kredit kann auch bei einer geringen Bonität gewährt werden!x

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